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RUTSCH

Es ist ein Wunsch, der zum Jahreswechsel oft geschrieben oder gesagt wird: Guten Rutsch! Was heißt das eigentlich? Was soll rutschen? Wer soll rutschen? Und wohin? Die Antwort erhalten wir in diesen Tagen. Es ist Jahreswechsel. Jetzt am Wochenende beginnt das Jahr 5781 im jüdischen Kalender. Gleich zwei Tage wird Neujahr gefeiert „Rosch Haschana“ („Kopf des Jahres“). In der jiddischen Alltagssprache hieß der Segenswunsch schon früher: „Guten Rosch“ – guten Anfang des Jahres! Und oft ist damit die Hoffnung verbunden: Du sollst der Kopf sein und nicht der Schwanz! Du sollst vorne sein in der Schulklasse und nicht hinten; du sollst vorankommen in der Arbeit und im Leben! Direkt nach Neujahr beginnen zehn Bußtage, eine Zeit zum Innehalten. Eigene Fehler und Versagen im vergangenen Jahr werden bedacht. Und dann begegnen sich Menschen mit der Bitte um Vergebung. Kinder sprechen mit Eltern und umgekehrt. Verwandte, Nachbarn und Freunde werden angesprochen. Am Ende dieser Tage steht der große Versöhnungstag. In biblischen Zeiten stand das Volk vor dem Tempel im Bußgebet vor Gott. Zum jüdischen Neujahr gehören Vergebung und Versöhnung. Der Menschen untereinander und mit Gott:

„Er wird sich unser wieder erbarmen, unsere Schuld unter die Füße treten und alle unsere Sünden in die Tiefen des Meeres werfen.“ (Micha 7,19).

Allen, die jetzt Neujahr feiern und allen, die noch einige Wochen warten, sei der Wunsch zugesagt: Guten Rutsch! Einen guten versöhnten Anfang eines neuen Kalenderjahres!

Gesegnete Zeit
Egmond Prill


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