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SPARGEL

Die Spargelwochen sind zu Ende. Die Terminregel lautet: „Die Kirschen sind rot, der Spargel ist tot.“ Das Spargelstechen hört auf, um der Pflanze gerade das Leben zu erhalten. Sie darf sich im Boden erholen, kann austreiben und wird so die Grundlage für den guten Ertrag im nächsten Jahr schaffen. So heißt es für die Spargelernte auch: „Spargel bis – Johannis.“ Damit ist der 24. Juni im Blick, der „Johannistag“. Er erinnert im Ablauf des Kirchenjahres an jenen Johannes, der in der Bibel „Täufer“ genannt wird. Er hat Jesus im Fluss Jordan getauft. Er hat die Menschen zur Umkehr gerufen und ihnen in der Taufe Vergebung und ein erneuertes Leben zugesprochen.

 „Und es ging zu ihm hinaus das ganze jüdische Land und alle Leute von Jerusalem und ließen sich von ihm taufen im Jordan und bekannten ihre Sünden. Johannes aber trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Lenden und aß Heuschrecken und wilden Honig und predigte und sprach: Es kommt einer nach mir, der ist stärker als ich; und ich bin nicht wert, dass ich mich vor ihm bücke und die Riemen seiner Schuhe löse. Ich taufe euch mit Wasser; aber er wird euch mit dem heiligen Geist taufen.“ (Markus 1,5ff)

Johannes gab den Hinweis auf Jesus Christus. Er kündigte den Retter der Menschen an, der von Gott gesandt, das neue Leben gibt. Wasser wäscht und reinigt. Der heilige Geist ist die Kraft zum Neuanfang. Der Spargel dringt nun aus dem Dunkel der Erde und wächst der Sonne entgegen. Machen wir es ihm nach.

Gesegnete Zeit,
Egmond Prill


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