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TOTENGEDENKEN

Der November ist ein dunkler Monat. Vorbei sind die sonnigen Wochen des goldenen Oktobers, wo die Sinne noch Licht tanken konnten. Der Dezember der Kerzen mit dem Lichtglanz von Advent und Weihnachten ist noch nicht da. „Volkstrauertag“ steht im Kalender. Das deutsche Volk trauert um die Toten der Weltkriege. Wir gedenken der Opfer der national-sozialistischen und der real-sozialistischen Zwangsherrschaft. Wir denken an die Kriegsgefangenen, die im Osten und im Westen nicht überlebt haben. Neu ist das Totengedenken an Terroropfer unserer Tage. Über allem Leid steht oft die Frage: Warum? Und wir sind schnell dabei, angesichts von Tränen und Trauer Gott schuldig zu sprechen: Wie kann er das zulassen? Fragen wir anders: Wie können wir das zulassen? Für viele ist inmitten aller Sprachlosigkeit die Sprache der Bibel eine Hilfe.

Gott ist unsre Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. Darum fürchten wir uns nicht, wenngleich die Welt unterginge und die Berge mitten ins Meer sänken, wenngleich das Meer wütete und wallte und von seinem Ungestüm die Berge einfielen.“ (Psalm 46,2-4).

Seelsorger sind bei Unfällen vor Ort, stehen Verletzten und Helfern zur Seite. Unabhängig vom persönlichen Glauben strömen Menschen in die Gedenkgottesdienste. Niemand ist allein. Im Kreis mit anderen Menschen und im Aufblick zu Gott gibt es Lichtblicke. So können wir an diesem Tag und allezeit unsere Hände nach Gott ausstrecken und Neuanfänge wagen.

Gesegnete Zeit
Egmond Prill
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Jede Woche einscheint eine neue Andacht inOWL am Sonntag

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