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GRETA , LUISA, ANNALENA UND GAZA

Terrorkrieg gegen Israel und der Judenhass der Linken
Ein Zwischenruf

„Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein.

Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.“ 1. Mose 12,1-3

Palästinensischer Terrorkrieg gegen Israel. Seit Montag wurden inzwischen nahezu 2.000 Geschosse und weitreichende Raketen auf Israel abgefeuert. Gewalt und Brände auf dem Tempelberg und Randale der Araber in einigen israelischen Städten. Der Staat Israel im Ausnahmezustand und die Armee im Verteidigungsstatus. Die Linke schweigt, doch nicht ganz. Greta Thunberg meldete sich aus Schweden, Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock ließ etwas verkünden, Luisa Neubauer verteilte tapfer Antisemitismus-Brandzeichen.

Die von den Medien gefeierte „Klima-Aktivistin“ Greta, inzwischen eine Jugendliche bedingt durch ihre schwere Krankheit noch immer im Habitus eines zwölfjährigen Kindes, bezog rasch Stellung und zeigte das, was heutzutage „Haltung“ genannt wird. Als Lichtgestalt angehimmelt, von Kirchenvertretern mit Jesus auf eine Ebene gehoben, hat sich „Klima-Gretel“ eindeutig positioniert. „Die Klima-Ikone hatte am Montag die Botschaft einer kanadischen Israel-Boykotteurin auf Twitter geteilt. In dem Tweet warf die Frau Israel ‚ein Kriegsverbrechen nach dem anderen‘ vor, nutzte den Hashtag „GazaUnderAttack“ (Gaza wird angegriffen) und teilte das Video einer anti-israelischen Propaganda-Seite.“ (BILD 2021-05-12).

Das ist Israelhass. Das ist Antisemitismus von links. Hamas und andere islamistischen Terrorgruppen feuern auf israelische Städte und Dörfer und die „Friedensaktivisten“ werfen Israel Kriegsverbrechen vor. Im hellen Licht der Sonne erscheint ein ganzes Geflecht politischer Gruppen und NGOs, von UNO, EU und Deutschland üppig finanziert im „Kampf gegen Rechts“, die Israelfeinde sind. „Auch die Jugend-Organisation FFF, mit der Greta weltweite Klimaproteste organisiert, verbreitet Hass auf den jüdischen Staat: Auf ihrer internationalen Instagram-Seite teilte FFF eine Serie von Inhalten, die alle auf palästinensische Propaganda-Portale verwiesen. Auf der Seite ‚Palestinian Youth Movement‘ ist eine Karte zu sehen, auf der das gesamte Staatsgebiet Israels zu Palästina erklärt wird – dem jüdischen Staat wird das Existenzrecht abgesprochen.“ (BILD 2021-05-11).

Israel wird das Existenzrecht bestritten und das Recht auf Verteidigung. Denn das steckt hinter der von linken Hamas-Fans und PLO-Verehrern geforderten „Verhältnismäßigkeit“. Das hier völlig fehl platzierte Bild von David und Goliath wird bemüht, um Israels Reaktionen ins Unrecht zu setzen. Selbst die „Qualitätsmedien“ scheuen vor dem Zerrbild nicht zurück. Während einer meiner Schuleinsätze kam im Rückblick auf die Transporte in die Lager und den Massenmord an den Juden die Frage hoch: Warum haben die sich eigentlich nicht gewehrt? Vor Jahren bereits hatte mir daraufhin ein Holocaust-Überlebender in Israel erklärt: Diesen Vorwurf wird uns die Welt nicht noch einmal machen müssen: Warum habt ihr euch nicht gewehrt?

Solidarität mit Israel sieht anders aus - oder?

Gern wird in den Öffentlich-Rechtlichen Medien Luisa Neubauer als die deutsch „Greta“ hofiert und darf in kindlicher Naivität das Weltklima retten, Weltpolitik machen und jüngst bei „Anne-Will“ in der ARD einen verdienten und ranghohen Verfassungsschützer des Antisemitismus bezichtigen. Diese Brandzeichen wollte „Klima-Luisa“ dem ehemaligen Verfassungsschutz-Präsidenten Maaßen und dessen Kandidatur für den Bundestag aufbrennen. Zum offenkundigen Antisemitismus der BDS-Bewegung, der „fridays-for-future“ und ähnlicher rot-grün orientierten „Aktivisten“ kein Wort, zum Terrorkrieg gegen Israel beredtes Schweigen. Oder?

Aus Deutschland ließ die Grünnin Annalena Baerbock einige dürre Sätze verlautbaren: „Wir stehen in diesen schwierigen Stunden an der Seite der Israelinnen und Israelis.“ So meldete es das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND) am Mittwoch. Reichlich spät, denn der Terror in Jerusalem war seit einer Woche bekannt, die Hamas-Raketen flogen seit Montag. Vermutlich hat jemand aus der GRÜNEN-PR-Abteilung gedrängt und sicherheitshalber die paar Worte aufgeschrieben, damit die „Völkerrechtlerin“ Baerbock nicht Israel mit Indien verwechselt und die „Israelinnen“ mit „Indianerinnen“. Erbärmlich! „Es ist richtig, wenn die Kanzlerkandidatin der Grünen die Hamas-Raketen verurteilt. Es ist aber falsch, wenn sie auf eine ‚Spirale‘ der Gewalt hinweist. Gewaltspirale heißt doch wohl: Der eine fängt mit der Gewalt an, dann folgt der andere, und wieder der erste. Und so weiter. Man muss bei den Grünen und bei Annalena Baerbock jetzt das Kanzleramt mitdenken. Das ist ihr eigener Anspruch. Und ist es diese Botschaft, die die Grünen aussenden wollen: Dass zwischen der Hamas und Israel eine Art Äquidistanz herrscht, so, als müsse die eine Gewalt der anderen gleichgestellt werden?“ (FOCUS 2021-05-12).

Israels Sicherheit ist deutsche Staatsräson – wirklich?

Greta, Annalena und Luisa, fehlt noch Angela, jene amtierende Kanzlerin, die verkündete: „Israels Sicherheit ist deutsche Staatsräson!“ Von Angela habe ich bislang noch gar nichts gehört. Ist die Teflon-Politikerin auf Tauchstation oder im Corona-Urlaub? Gewiss, Heiko Maas hat etwas gesagt und Gewalt verurteilt und beide Seiten zur Mäßigung aufgerufen oder so ähnliches Geschwurbel von sich gegeben. Solidarität mit Israel sieht anders aus. Politiker setzen doch gerne Zeichen, meist gegen Rechts. Der Außenminister hätte ein Zeichen setzen können – für Israel. Statt sich einen Segen in Privataudienz vom Papst zu holen, hätte er nach Israel fliegen können. In Sderot oder Aschdod gibt es bestimmt eine Hotelsuite, um angemessen zu wohnen und an der Seite Israels zu bleiben bis der Horror zu Ende ist. Hatte er nicht medienwirksam verkündet, er sei „wegen Auschwitz“ in die Politik gegangen? Den Holocaust der National-Sozialisten können wir nicht rückgängig machen. Auschwitz ist deutsche Geschichte und mehr als das! Den geplanten Holocaust der Islamisten können wir verhindern, Hamas, Iran und all den Judenhassern in den Arm fallen. Der deutsche Außenminister wohnt ab sofort in Israel, das wäre ein Zeichen für die Welt. Ergänzend ein radikaler Stopp von „Hilfsgeldern“ und ein anderes Abstimmungsverhalten in der UNO.

Und Angela? Ein Vorschlag: Angela Merkel stellt sich vor das Kanzleramt, lässt die deutsche Nationalhymne intonieren und die israelische erklingen – „Hatikvah – Hoffnung“. Und sie erklärt nach dem Vorbild des großartigen US Präsidenten Donald Trump den Umzug der Botschaft nach Jerusalem. Am 9. November 2021, zum Gedenken an die Pogromnacht in Deutschland wir die deutsche Botschaft in der Hauptstadt des Staates Israel eröffnet. Das wäre auch ein Zeichen. Über den amtierenden deutschen Bundespräsidenten verlieren wir hier kein Wort, nennen nicht dessen Namen, da er nich auf „a“ endet. Erwähnt sei nur, das er im Namen der Bundesrepublik Deutschland am Grab des Terrorfürsten Arafat 2017 feierlich einen Kranz niedergelegt hat.

„Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben! Es möge Friede sein in deinen Mauern und Glück in deinen Palästen! Um meiner Brüder und Freunde willen will ich dir Frieden wünschen. Um des Hauses des HERRN willen, unseres Gottes, will ich dein Bestes suchen.“ Aus Psalm 122

Wo stehen die amtierende Kanzlerin, die grüne Kanzlerkandidatin und die rot-grünen Verehrer(innen) angesichts der aktuellen Lage in Nahost? Und wo stehen die Kirchen hierzulande, die so vollmundig einen „gesegneten Ramadan 2021“ gewünscht hatten, der wie jedes Jahr in Terror gegen Israel mündete?

Mai 2021 ©Egmond Prill - Alle Rechte vorbehalten.
www.egmond-prill.de

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