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Geht es wirklich um Menschenleben?

Wie Politik das Wuhan-Virus zur „neuen Normalität“ nutzte

„Bildung, Wohlstand und Freiheit sind die einzigen Garantien für eine dauerhafte Volksgesundheit"
Rudolf Virchow als Arzt, Politiker und Anthropologe

Der zum CDU-Vorsitzenden gekrönte Armin Laschet mahnte vor Jahresfrist am Anfang der Corona-Politik mit bebender Stimme: „Es geht um Leben und Tod – so einfach ist das. Und so schlimm“. (WELT 17.3.2020).Vizekanzler Scholz von der SPD konnte es noch besser: „Es geht um Leben und Tod für uns alle.“ (Tagespiegel 13.3.2020): Und CSU-Chef Söder aus Bayern setzte noch eins drauf: "Es geht wirklich um Leben und Tod." (SZ 21.3.2020).

Wer bis zur vierten Klasse Deutschunterricht hatte, wird das schräge Sprachbild erkennen. Es geht nicht um Leben und Tod, sondern um den Gegensatz: Leben oder Tod. Schlicht gesagt: es geht nicht um nüchtern und besoffen, sondern um nüchtern oder besoffen. Das Sprachbild zeigt eine Alternative. Freilich: „Alternative“ - ist schon rechtsextrem, oder?

Wir schreiben März 2021. Der Endlos-„Lockdown“ wurde bis Ende des Monats verlängert. Eine Politikerrunde unter Führung von Kanzlerin Merkel entscheidet seit einem Jahr in einem „Corona-Kabinett“, das unser Grundgesetz nicht kennt, über die von demselben garantierten Freiheiten: Einsperren, zusperren und wegsperren. Der Merkur (1.4.2020) titelte: „Bis Juni 2020 - Rasante Ausbreitung in Deutschland: Robert-Koch-Institut warnt vor bis zu 10 Millionen Infizierten“. Aus einer Pandemie wurde rasch eine Panikdemie. Und schließlich wurde Mitte April 2020 aus dem deutschen Innenministerium gewarnt und ein „Worst-Case-Szenario“ intern (VS-Papier) beschrieben: „Die meisten Virologen, Epidemiologien, Mediziner, Wirtschafts- und Politikwissenschaftler beantworten die Frage «was passiert, wenn nichts getan wird» mit einem Worst-Case-Szenario von über einer Million Toten im Jahre 2020 – für Deutschland allein. Ein Expertenteam von RKI, RWI, IW, SWP, Universität Bonn/University of Nottingham Ningbo China, Universität Lausanne und Universität Kassel bestätigt diese Zahlen mit einem für Deutschland entwickelten Gesamtmodell.“

Für die öffentlichkeitswirksame Kommunikation wurde angesagt: „Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden: Viele Schwerkranke werden von ihren Angehörigen ins Krankenhaus gebracht, aber abgewiesen, und sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen ist für jeden Menschen eine Urangst. Die Situation, in der man nichts tun kann, um in Lebensgefahr schwebenden Angehörigen zu helfen, ebenfalls. Die Bilder aus Italien sind verstörend.“

Die öffentlich rechtlichen Staatsmedien sprangen weisungsgemäß sofort auf: Horrornachrichten machten die Runde und Bilder. Denn: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Egal ob aktuelle Fotos oder Bilder aus dem Archiv. Es wurde getrickst und gelogen. „Solche Grusel-Fotos - das von den Särgen - halten einer Recherche nicht stand, die Sarg-Bilder stammen nicht von Corona-Toten! Es zeigt die Opfer eines der größten Bootsunglücke vor der Mittelmeerinsel Lampedusa. Eindeutiger Beleg:
https://www.ansa.it/sicilia/notizie/2014/07/01/ecatombe-di-lampedusa-arrivano-i-primi-fermi-e-avvisi-garanzia_6670f8a5-a25a-4a72-b4af-c054b3114afd.html
Datum des Artikels: 01 luglio 2014“  (Forum Ärzteblatt 14.4.2020). Zu den „Bildern von Bergamo ausführlich Prof. Dr. Frank Fehrenbach, Professor am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg: https://www.zispotlight.de/frank-fehrenbach-ueber-das-bild-aus-bergamo-oder-the-common-bond-is-the-movie-theatre/

Im Februar 2021 meldeten die WELT und andere: „Das Bundesinnenministerium unter Innenminister Horst Seehofer (CSU) soll im März 2020 Wissenschaftler mehrerer Forschungsinstitute und Hochschulen für politische Zwecke eingespannt haben. Aufbauend auf deren Modell sei ein Papier erarbeitet worden, das über eine Million Corona-Tote in Deutschland prognostizierte. … Basierend auf diesem Modell wollte das Ministerium dem Bericht zufolge strenge Corona-Maßnahmen rechtfertigen. Markus Kerber, der Staatssekretär im Innenministerium, habe die Forscher in einer Mail gebeten, ein Modell zu entwickeln, auf dessen Basis ‚Maßnahmen präventiver und repressiver Natur‘ geplant werden könnten.“ Über Gerichte und langwierige rechtliche Bemühungen wurde jetzt die Offenlegung des Entstehungsprozesses erstritten. „Den Mails zufolge, erarbeiteten die Wissenschaftler in vier Tagen Inhalte für ein ‚Geheimpapier‘ - dieses blieb am Ende jedoch nicht geheim und fand seinen Weg in die Medien.“ (FOCUS 9.2.2021).

Corona 2020 – Jahr der Krankenhaus-Schließungen?

Wenn es wirklich um das Leben oder den Tod geht, warum wurden dann im Corona-Jahr 2020 in Deutschland 20 (in Worten: zwanzig) Krankenhäuser geschlossen? Während in China im Frühjahr in Rekordbauzeit von 8 Tagen (in Worten: acht) ein Krankenhaus für 3.000 Betten (in Worten: dreitausend) gebaut wurde. Und vermutlich nicht nur eins. Warum wurden in Deutschland nicht umgehend Intensivstationen aus dem Boden gestampft, Personal aktiviert und geschult? Man wollte doch Leben retten. Wenn wirklich eine „Killerseuche“ durchs Land zieht, eine Million Tote allein für Deutschland angesagt werden, warum wurden dann bis zur Stunde die Gesundheitsämter nicht komplett aufgestockt und digitalisiert. Vielmehr war der Eindruck, Freitagmittag ab eins macht jeder seins, geht nach Hause und schaltet das FAX-Gerät ab. Jeden Montag hören wir in den Nachrichten, dass die Ämter verzögert und unvollständig Zahlen vom Wochenende meldeten. Aber wenn es doch um jedes einzelne Leben geht! Müssen da nicht umgehend alle Lampen angehen und alle Ministerien rasch und koordiniert loslegen? Muss da nicht Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung im Bundeskanzleramt, ihren knallroten Latex-Fetisch ausziehen (https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/dorothee-baer-im-latex-wonder-woman-outfit-sorgt-fuer-kritik/24203182.html) und täglich bis zur Erschöpfung arbeiten, um das Land und die Ämter aus dem Papierzeitalter des 19. Jahrhunderts ins Internetzeitalter 2021 zu transformieren? Es geht um jedes Leben, angeblich! Monatelang wurde für sehr viel Geld an einer „Corona-App“ gebastelt, die bis zur Stunde ziemlich untauglich ist. Wie viele Millionen haben Beraterfirmen kassiert? Und Bundestagsabgeordnete? Alles Verschwörungstheorien? Über Dr. Nüßlein schreiben wir noch – bitte weiterlesen.

Endlos-Lockdown bis zur Bundestagswahl?

Am 5. März 2021 hatte Bundespräsident Steinmeier ausgewählte Angehörige von Corona-Toten in seinen Amtssitz eingeladen, er las mit bewegter Stimme eine lange Rede vor: „Hinter jeder einzelnen Zahl stehe ein Schicksal, stehe ein Mensch, der von uns gegangen sei. ‚Dahinter stehen Menschen, die ihre Liebsten verloren haben, Menschen, die gebangt, gezittert, gekämpft haben, die sich manchmal nicht einmal verabschieden konnten. Dahinter stehen unendliche Trauer und unendlicher Schmerz und ja, manchmal auch Bitterkeit.‘ Viele Menschen hätten von ihren Liebsten nur im aller kleinsten Kreis Abschied nehmen können, selbst nächste Verwandte und Freunde seien von der Trauerfeier ausgeschlossen worden.“ (tagesschau.de 5. März 2021). Warum wurden nicht von Anfang an Alters- und Pflegeheime umfassend geschützt? Dort und überwiegend dort starben die Menschen. Oft hochbetagt und mit anderen Krankheiten geplagt, aber dennoch wert sie zu umsorgen und ihnen am Ende auch ein würdiges Sterben zu gestatten. Und wo blieben die sofortigen Maßnahmen in Kindergärten und Schulen? Deutsche Schulen sind seit Jahrzehnten eher Orte des Grauens als moderne Bildungseinrichtungen. Durch ungezählte bundesweite Schuleinsätze zum Thema Israel habe ich genug gesehen. Ausnahmen oft die Bekenntnisschulen. Belüftungsgeräte, Virenfilter und Klimaanlagen zur Luftreinigung – Fehlanzeige. Große Reden, viele Pläne, endlose Erwägungen, aber nichts wird wirklich gemacht. Dabei geht es doch um jedes Menschenleben! Merkel und ihrem Krisen-Kabinett fällt seit einem Jahr nur „Lockdown“ ein, ein totalitäres Eingreifen bis in die Privatsphäre der eigenen Wohnung, wo nur eine Person zu Besuch kommen darf. Das Leben steht still, um das Leben zu retten? Rund 100.000 Tote durch Abtreibung allein in Deutschland jedes Jahr, kein Grund die Wirtschaft zu stoppen. Fast 10 Millionen Hungertote auf der Erde, kein Anlass die Welt anzuhalten. Aber dann kam das „Killer-Virus“.

Zeichen setzen geht über Menschenleben – oder?

Und dann kam im Advent 2020 die Menschheit erlösende Botschaft: Impfstoffe sind da. Unabhängig von der Bewertung dieser doch sehr neuartigen Vakzine – bei traditionellen Impfungen bisher wurde abgeschwächte Viren gespritzt, um den Körper zur Abwehr zu aktivieren – heißt es offiziell: Impfen rettet Leben! Der oft gescholtene US-Präsident Trump hatte sofort gehandelt. Er hatte bestellt, gekauft und losgelegt, was nur irgend machbar war. Deutschland hatte seinerzeit turnusgemäß ein halbes Jahr die Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union. Im Einvernehmen mit Ursula von der Leyen wurde der Welt ein Zeichen gesetzt – die „Einigkeit“ in Brüssel-Europa. Nicht zuletzt sollte es ein Zeichen gegen den Brexit der abtrünnigen Briten sein: Nun seht, was euch der Austritt gebracht hat! Dass die Briten unter ihrem Regierungschef Johnson ohne Brüssel-Europa alles rascher und besser machten, wurde bald sichtbar. In „Europa“ aber wurde höchst bürokratisch und äußerst vorsichtig sondiert, agiert und schließlich zögerlich bestellt. Das Zeichen aus Brüssel war wichtiger als Menschenleben. Wo angeblich jeder Tag zählt, wurde wochenlang gemauschelt. Sind womöglich Tausende Tote und zehntausende Kranke der menschliche Preis für ein politisches Zeichen der deutschen Ratspräsidentschaft unter Kanzlerin Merkel? Und nun braucht Deutschland nochmals unendlich Zeit, um das Impfen in Gang zu setzen. Wenn nach der Logik von Merkel, Spahn und Wieler das schnelle Impfen Leben rettet, warum geht’s so langsam? Geht es wirklich um Menschenleben?

„Kinder sind Gebieter meines Volks, und Weiber beherrschen es. Mein Volk, deine Führer verführen dich und verwirren den Wege, den du gehen sollst!“
Jesaja 3,12

 

Neue Normalität als Weg in eine andere Republik?

Im Zuge allein von Verordnungen wurde fernab von Parlamenten eine neue Wirklichkeit geschaffen, die von der Politik „neue Normalität“ genannt wird. Nun ist es normal, dass die vom Grundgesetz verbürgten Grundrechte auf unbestimmte Zeit ausgesetzt werden. Plötzlich funktioniert „durchregieren“ (Merkel bereits 2005), Herrschaft ohne Alternative und ohne Widerspruch. Gerichte, die Zweifel äußern, wurden sogar politisch verurteilt. Der Bundestag war weitgehend ausgeschaltet, die Medien fast komplett gleichgeschaltet, die offiziellen Kirchen hatten sich selbst abgeschaltet! Und die große Überraschung, oder vielleicht auch nicht: Alle machen mit! Angst macht freie Menschen rasch zu Untertanen.

Robin Alexander: „Die Bürger blieben daheim oder hielten Abstand. Die Industrie schloss ihre Produktion teilweise sogar dort, wo das nicht angeordnet worden war. Sport und Kultur stellten klagend, aber doch überwiegend einsichtig ihre Praxis ein. Die Kirchen klagten nicht einmal. Fast schien die systemtheoretische Einsicht widerlegt, dass die Politik in modernen Gesellschaften gar nicht durchregieren kann. Sie kann es wohl.“ (WELT16.4.2020)

Noch ist die ganze Welt in Schockstarre. Innerhalb eines Jahres hat sich unser Leben verändert, wie wir uns das nicht vorstellen konnten, oder? Wollen Politiker wirklich nur Leben schützen? Oder haben sich im Schatten der Virus-Grippe neue Machtinstrumente entwickelt? Ulf Poschardt begreift: „Aus dem Lockdown ist längst mehr geworden als der Versuch zur Eindämmung einer Pandemie. Er wird zum gesellschaftlichen Experiment hochgefönt, das zeigen soll, was im Falle einer Krise alles möglich ist. Darauf zum Beispiel bestehen die Klimaschützer*Innen. …Sie verdeutlichen, dass diese Allmachtsfantasie des Staates ein schönes Beispiel dafür ist, wie es eben auch gehen kann.“ (WELT 12.5.2020)

Und so bleibt die Frage: Lässt sich mit allgegenwärtiger Angst vor dem Corona-Erstickungstod ein gefügiges Volk schaffen? Das Wort seit Anfang der Corona-Politik heißt Disziplin oder treffender: Disziplinierung. Es macht stutzig: Immer neue Zahlen und Ziele werden formuliert. Der Grüne Habeck sagte am 3. Mai 2020 im ZDF: „Wir müssen das Land neu aufbauen!“ Der Kommunist Ramelow sprach von einer Zukunft in „neuer Normalität“. Und der Entwicklungshilfe-Minister Müller von der CSU forderte gar die Abkehr vom Kapitalismus. Ist das Ziel eine andere Republik?

Friseurbesuch, Restaurantbesuch, Enkelbesuch – verboten. Wirklich verboten und strafbewährt. Aus dem Nichts wurden Strafkataloge geschaffen, Zahlungen bis 25.000 Euro angedroht, Zwangsquarantäne und Gefängnis ebenso. Versetze ein Volk in Angst und es macht, was du willst! Aus Bürgern werden Untertanen. Wir reden nicht über mittelamerikanische Diktaturen, sondern über ein Land mit dem besten Grundgesetz aller Zeiten. Erschreckend, wie in wenigen Tagen grundgesetzliche Standards ausgehebelt wurden, natürlich zum Schutz der Gesundheit.

Die Stadt Düsseldorf verhängte jüngst „Verweilverbote“ in der Innenstadt. Aus Hamburg wurden hollywoodwürdige und höchst gefährliche Jagdszenen mit dem Polizeiauto quer durch den Park bekannt.

Deutschland auf dem Weg zum autoritären Staat?

Gegner dieser Politik, „Querdenker“ aus allen Gruppen und gesellschaftlichen Richtungen wurde rasch als „Corona-Leugner“ diffamiert, „rechts“ verortet oder gleich in die Nazi-Ecke geschoben. Wir sahen Wasserwerfer und Hundertschaften der Polizei gegen friedliche Demonstranten. Polizeigewalt gegen Rentner, Behinderte und Eltern mit Kinderwagen.

Die Frage kommt hoch: Sind viele Polizisten wieder Staatsbüttel geworden? Fühlen sich Polizisten kraft ihrer Uniform ermächtigt einsame Passanten von Parkbänken zu vertreiben? Wo sind Leute vom Format Harald Jäger, der sich zum Volk stellte, am 9. November 1989 selbsttätig die Bornholmer Straße öffnete und so der „DDR“ den Todesstoß gab? Der Wahrheit die Ehre: Es gibt sie doch. Tapfere Polizisten, Ärzte, Pfleger und Angestellte aus Ordnungsämtern, die bei Querdenker-Demos sprechen und im Internet ihre Stimme erheben. In der Regel folgten Abmahnungen, Suspendierungen, Entlassungen. Der Preis für Andersdenkende in der angeblich freiheitlichsten Demokratie je auf deutschem Boden. Nicht nur gelernte „Ossis“ fühlen sich in einer DDR 2.0 oder gar in einer „Corona-Diktatur“. Eben weil jegliche Gegenmeinung abgebügelt und abgeurteilt wird. Gerichte erweisen sich als handzahm, sind sie doch offenbar nicht so frei wie vom Grundgesetz bestimmt. Wer ist ohne Parteibuch ins Bundesverfassungsgericht gekommen? Nahezu nahtlos wechselte zum Beispiel Stephan Harbarth (CDU) vom Deutschen Bundestag ins höchste deutsche Gericht. Eben noch kritikloser Verteidiger der Merkel-Politik, wird er nun seiner ehemaligen Chefin unabhängig und frei die Leviten lesen und den Rechtsstaat gegen eine übergriffige Politik verteidigen? Und andere Verantwortungsträger und Beamte in Gerichten, Hochschulen und Verbänden werden sich überlegen: Einmischen, widersprechen oder besser durch Schweigen die eigen Karriere fördern? Wem diese Gedanken nicht selber kommen, dem werden sie angesagt.

„Die fortwährende Kritik an der Corona-Strategie von Bund und Ländern gefährdet nach Ansicht von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die für den Erfolg wichtige Akzeptanz der Bevölkerung. ‚Jeder, der jetzt diese Konzepte ganz bewusst zerredet, darf sich zumindest mit der Frage konfrontiert sehen, ob er das Mitmachen der Bevölkerung stärkt oder das Gegenteil macht‘, sagte der CSU-Chef am Donnerstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München. (Frankenpost 4.3.2021). Als einzelne Landräte aus der CSU aufmuckten, wurden die rasch gedeckelt. So nach dem Stil: Wer andere Ansichten hat, kann gehen! Denn: „Die Partei, die Partei, die hat immer recht!“ Das Regierungsprinzip der DDR.

Verteidigen ANTIFA und Linksextremisten die „Corona-Politik“?

Interessant: Sobald Querdenker oder andere regierungskritische Gruppen Demos anmelden, folgt Serie von Gegendemonstrationen angeführt von der ANTIFA und anderen linken Truppen im Verbund mit Gewerkschaften und Kirchen, die sich an die Seite von Merkel stellen und die „Corona-Politik“ bis aufs Messer und mit brennenden Autos verteidigen. Keine noch so winzige öffentliche Veranstaltung gegen die „Corona“-Beschränkungen ohne diese regierungskonforme Begleitmusik der Linksextremisten im staatlich finanzierten „Kampf gegen Rechts“. Und damit das Bild stimmt, meldeten die staatstreuen Medien unpräzise und vermischen friedliche Demos der Querdenker wie im Herbst 2020 in Leipzig mit Bildern aus dem brennenden Linksstadtviertel Connewitz, wo die ANTIFA dann wieder gegen den Staat randaliert. Verrückte Welt? Nein: Verrücktes Deutschland in der Panikdemie!

Am 5. März 2021 klagte Frank Lübberding in der WELT: „Die bisweilen kafkaesk anmutende Bürokratisierung der Pandemiebekämpfung bekam ihr Symbol: Mit fälschungssicheren Bezugsscheinen verteilte die Bundesregierung Masken an Risikogruppen. Die früheren Qualitäten der Bundeskanzlerin blieben auf der Strecke. Die einzige Orientierung vermittelte die Gewissheit eines endlosen Lockdowns. Anstatt auf unkonventionelle Lösungen zu setzen, beharrte die Bundeskanzlerin auf der von ihr selbst erfundenen Sieben-Tage-Inzidenz. Ein fiktiver Wert über die theoretisch möglichen Kontaktnachverfolgungen durch die Gesundheitsämter wurde zum heiligen Gral der deutschen Politik. Zugleich ist die staatliche Regulierung sozialer Kontakte zur fixen Idee geworden.

Wir bekämpfen das Infektionsgeschehen nicht dort, wo es stattfindet. Das sind Innenräume ohne Lüftung, wo sich viele Menschen zur gleichen Zeit aufhalten, zumeist im privaten Umfeld. Wir bekämpfen es vielmehr dort, wo es nicht passiert: Im Freien oder im Einzelhandel.“ Und Klartext schreibt der Autor im Blick auf die aktuellen „Corona-Beschlüsse“ des Merkel-Krisenkabinetts: „Die jüngsten Beschlüsse sollen eine Öffnungsperspektive vermitteln, verlieren sich aber in bürokratischer Kleinteiligkeit. Die Buchläden dürfen als Zugeständnis öffnen, obwohl das Infektionsgeschehen in Schuhläden identisch ist. Alles steht unter einer Prämisse: der staatlichen Regulierung sozialer Kontakte. Die hat sich längst als Fiktion erwiesen, trotzdem hält die Bundeskanzlerin mit bemerkenswertem Starrsinn an dieser Idee fest.“ (WELT 5.3.2021).

Und so steht auch hier wieder die Frage: Ging es jemals um Menschenleben? Oder war und ist es blinder Machtwahn gepaart mit der Merkel eigenen Sturheit die von ihr eröffneten Irrwege bis zum Ende zu gehen?

„Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?“
Berthold Brecht

„Es ist ein Tabu“ – Wer belegt die Intensivbetten?

Dass alle täglich angesagten „wissenschaftsbasierten“ Corona-Zahlen Luftnummern sind, hat sich inzwischen herumgesprochen, oder? Es sind nie tagesaktuelle Kennziffern in Echtzeit gewonnen, sondern teilweise Tage und gar Wochen zurückliegende Infektionen und Todeszahlen, die so nach und nach aus den FAX-Geräten träufeln oder von Karteikarten abgeschrieben werden. Manche vermuten, dass jedes Mal vor den Treffen im Kanzleramt Zahlen hochgeschrieben werden, damit der nächste „Lockdown“ gut begründet verkündet werden kann und das Volk in Angst bleibt. Weihnachten und nach dem Jahreswechsel kursierten Zahlen von vollbelegten Beatmungsbetten und überlasteten Intensivstationen. Das Gesundheitssystem am Kippen? Wer belegte die Stationen? Ausgerechnet RKI-Chef Wieler lüftete nun ein Geheimnis „Es ist ein Tabu“ und erklärte: „Da sind Parallelgesellschaften mitten in unserem Land. Wenn man dort etwas ausrichten will, klappt das nur mit beinharter Sozialarbeit in den Moscheen. Und da kommen wir nicht rein. Und das ist Mist. Diese Gruppe besteht aus vier Millionen Menschen in Deutschland. Das entspricht einem Anteil von 4,8 Prozent. Auf den Intensivstationen liegen aber deutlich über 50 Prozent aus dieser Gruppe.“ (BILD 3.3.2021). Und im gleichen Zusammenhang kommt Thomas Voshaar, Chef der Lungenklinik Moers, zu Wort: „Nach meiner Erhebung hatten immer über 90 Prozent der intubierten, schwerstkranken Patienten einen Migrationshintergrund.“

Gutscheine im Briefkasten statt Masken – ein Witz?

Jüngst kam Post vom Flughafen München, dabei wollte ich gar nicht fliegen und verreisen. Es war ein offizielles Schreiben der Regierung und beigelegt Berechtigungsscheine für FFP-2-Masken, streng terminiert auf zwei Bezugszeiten bis Ende März 2021. Und dann begann der Lauf in die Apotheken. Teils in langen Schlangen standen die Bezugsberechtigten (60-plus) mit und ohne Rollator bei mitunter zehn Grad minus an, um die begehrten Masken zu erwerben. Aber: War nicht das Schließen von Restaurants, Geschäften und Friseuren damit begründet worden, die Leute sollen gar nicht in die Stadt gehen, daheim bleiben und sich und andere schützen? Es geht um Menschenleben! Doch nun jagte man die höchst gefährdeten Risikogruppen in die Apotheken, um sich persönlich die Masken abzuholen. Und die Rentner drängten, denn Corona-Angst und qualvoller Erstickungstod waren Antriebskräfte um in die Apotheken zu eilen. Hätte der Staat dem Merkel-Lockdown folgend nicht einfach jedem zehn Masken in einen Brief stecken können und direkt nach Hause senden müssen? Schließlich hatte die Kanzlerin staatstragend verkündet: „Jeder Kontakt, der nicht stattfindet, ist ein guter Kontakt.“ Und Merkels Bewunderer betonen ohne Unterlass: „Die Frau ist Physikerin und denkt vom Ende her.“ Na dann: Gute Nacht!

Nüßlein-Masken um Menschenleben zu retten?

Wie hatte es Goethe im „Faust“ verdichtet? „Ein Sumpf zieht am Gebirge hin, Verpestet alles schon Errungne; Den faulen Pfuhl auch abzuziehn, Das Letzte wär' das Höchsterrungne.“ Das Gebirge die bayerischen Alpen und der Sumpf der CSU-Freistaat unter Führung von Dr. Markus Söder? BILD titelte am 5. März 2021 - 17:17 Uhr: „Der unter Korruptionsverdacht stehende CSU-Bundestagsabgeordnete Georg Nüßlein (51) zieht sich aus der Politik zurück. Er werde sein derzeit ruhendes Amt als Vize-Fraktionschef niederlegen und bei der Bundestagswahl im September nicht mehr kandidieren, ließ Nüßlein über seinen Rechtsanwalt in München erklären.“

Dr. Georg Nüßlein, eine tapferer „Demokrat“ wenn es darum geht, die AfD anzugreifen, hat sich wohl verzockt. „Die Generalstaatsanwaltschaft München ermittelt wegen des Anfangsverdachts der Bestechlichkeit gegen den CSU-Politiker. Er soll sich im Frühjahr vergangenen Jahres Medienberichten zufolge unter anderem beim Bundesgesundheitsministerium und beim bayerischen Gesundheitsministerium für einen Lieferanten von Corona-Schutzmasken eingesetzt haben. Dafür sollen 660 000 Euro Provision an eine Firma gegangen sein, an der Nüßlein beteiligt sein soll.“ (BILD 5.3.2021). Inzwischen hat sich auch der Mannheimer CDU-Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel teilweise aus der Politik abgemeldet. Löbels Firma hatte nach dessen Darstellung Provisionen in Höhe von rund 250 000 Euro kassiert, weil sie Kaufverträge über Masken zwischen einem baden-württembergischen Lieferanten und zwei Privatunternehmen in Heidelberg und Mannheim vermittelt hatte, meldete dpa. Im CDU-CSU-Sumpf tauchten auch die Namen Gerold Tandler und die Strauß-Tochter Monika Hohlmeier auf, die wohlversorgt in Brüssel agiert. Ein Ende des Masken-Sumpfes ist nicht abzusehen: Den faulen Pfuhl auch abzuziehen, das ist der Auftrag an die Wählerschaft – jetzt im März und im Herbst 2021.

Nun: Nüßlein hat vermutlich seine Scherflein im Trocknen. Warten wir ab, bis zum Urteil gilt die Vermutung der Unschuld. Freilich: Den Rest für ein sorgenfreies Leben übernimmt der Steuerzahler in Form vermutlich üppiger Pensionen und Abfindungen.

Da wachsen langsam die Zweifel an der Redlichkeit dieser Regierung. SZ schreibt, wie sich wohl weitere Unionspolitiker an der Corona-Krise bereichert haben. https://www.sueddeutsche.de/politik/masken-lobbyismus-bundestag-korruption-1.5225744. Im WELT-Forum notiert desillusioniert ein Leser: „Durchaus drängt sich da unschwer der Verdacht auf, dass diese ganze Corona-Hysterie und Lockdown-Repression nur deshalb weiter betrieben wird, weil bei einigen unserer Politiker und Ihren Lobbyfreunden aus der Pharmaindustrie die Taschen noch nicht voll genug sind.“ Und was war mit Armin Laschet? Hatte der nicht Masken über seinen Sohn gekauft? Und Spahn? Wie lautete dessen Satz noch? Wir werden einander viel verzeihen müssen. Halten wir es besser mit dem Dresdener Uwe Steimle: Der Sachse ist nicht nachtragend, aber er vergisst och nischt! Und noch besser: Gerichte und Untersuchungsausschüsse sollen es richten! Wir haben doch einen Rechtsstaat!

Ging es jemals nur um Menschenleben?

Hans-Hermann Tiedje, früher in der BILD-Chefredaktion und beim Fernsehen tätig, sinnierte kürzlich im Portal „Achse-des-Guten“: „Jeden Tag wird dieses Land ein Stück mittelmäßiger und merkeliger und merkwürdiger. Trostlos, hoffnungslos, traurig, heruntergewirtschaftet. Keine Masken gab’s gestern, keine Impftermine gibt’s heute. So war das früher in der DDR: Keine Gummistiefel gibt’s heute, keine Wäschekörbe gab’s gestern. Wahrscheinlich ist Merkel inzwischen Teil einer Minderheit, die sich in diesem, ihrem Land noch wohlfühlt. Die Politik regiert, der Bürger resigniert, der Handel krepiert. Nichts klappt mehr, außer vielleicht noch ein paar Türen. Aber wir alle sollten dankbar sein, es ist ja eigentlich nichts schief gelaufen.“ Am Ende nochmals die Frage: Geht es wirklich um Menschenleben?

Noch immer folgt die „übergroße Mehrheit“ den alternativlosen Anweisungen der gegenwärtigen Partei- und Staatsführung. Wobei unsereiner sich fragt: Kann es wirklich noch einen Menschen in diesem Lande geben, der dieser Regierung auch nur EIN Wort glaubt? So offenkundig ist die Herrschaft der Lüge wie es vorzeiten der Prophet Jesaja (5,20+21) schrieb: „Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen! Weh denen, die weise sind in ihren eigenen Augen und halten sich selbst für klug!“

März 2021 ©Egmond Prill – Alle Rechte vorbehalten.
www.egmond-prill.de

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