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Donald Trump

Die US-Präsidentenwahl am 8. November 2016 mit der Entscheidung Hillary Clinton (Demokraten) oder Donald Trump (Republikaner). In deutschen TV-Studios wurden die Gesichter der Moderatoren immer länger. Blankes Entsetzen stand Norbert Röttgen von der CDU ins Gesicht geschrieben, Niels Annen von der SPD war sprachlos. Trump gewann die Wahl.

Um 7 Uhr am 9. November unserer Zeit war der Knaller perfekt. Aschfahl die Politiker und völlig durch den Wind die Presse hierzulande. Ein Erdbeben ging durch Gutmenschen-Europa. Clintons Sieg war so erhofft und herbei geschrieben worden. Allerorten nur: Clinton, Clinton, Clinton! Alternativlos! Das ist das Verständnis der „Demokraten“ hierzulande. Andere Meinungen gibt es nicht. Und wenn doch, dann sind die kriminell, rechts und radikal daneben.

Es war ein wunderbarer Morgen in meinen Augen. Erst spät in der Nacht von einer Vortragsreise zurück, folgten nur wenige Stunden Schlaf. In freier Wahl gewann Trump einen US-Bundesstaat nach dem anderen. Wunderbar! Ein guter Tag hatte angefangen, nicht nur, weil ich das so gesehen und in meinen Vorträgen so vorhergesagt hatte.

Mit Hass und Häme äußerten sich Politiker und die Propaganda-Presse gegen Trump und haben damit bis zur Stunde nicht aufgehört. Der inzwischen als Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland installierte Frank-Walter Steinmeier sprach gar von einem „Hassprediger“. Zugegeben, Trump sprach klar und verständlich. Nichts von der luftigen Rhetorik Obamas und dem politisch-korrekten Geschwurbel unserer Führungskräfte und -kräftinnen. Trump wurde verstanden, von Freund und Feind. Freunde fand er in der breiten amerikanischen Mittelschicht, die auch hier in Europa Melkkuh und Prügelknabe der selbsternannten Eliten zugleich ist.

Der US-amerikanische Präsident kam nach freien Wahlen an die Macht. Das haben die Demokraten hierzulande längst vergessen. Es war kein Hinterzimmer-Gekungel wie in Deutschland und kein Militärputsch wie in Ägypten. Aber für die Guten unvorstellbar: Eine freie Wahl mit einem überraschenden Ergebnis. Und auch dies: Am Tag eins nach der Amtseinsetzung am 20. Januar 2017 setzte Trump seine ersten Wahlversprechen in Politik um. Kann das sein? Während hier im Land zunächst vier Wochen „Sondierungsgespräche“ der Parteien laufen und danach vier Monate Koalitionsverhandlungen, handelte Trump. Gewiss, ein anderes Regierungssystem, aber eben auch ein Zeichen von Tatkraft. Die Zwangskrankenversicherung Obamacare wurde zurückgefahren, ein transatlantisches Freihandelsabkommen abgewickelt, zwei Öl-Pipelines wurden umgehend wieder genehmigt – zur Begeisterung Kanadas. Doch die Gutmenschenwelt hier und dort schäumte ohne Ende. Brennende Reifen, zerbrochene Scheiben, Rauch und Radau auf den Straßen – so demonstrierten die „demokratischen“ Verlierer der Wahl.

Ein Einstellungsstopp für Behörden, damit der aufgeblähte Regierungsapparat nicht noch weiter wächst, ein Stopp staatlicher Zuschüsse für windige Abtreibungsorganisationen und schließlich ein Dekret zum Bau einer Sicherheitsmauer an der Grenze zu Mexiko. Unerhört, dass da einer macht, was er versprochen hatte, und dann auch noch so schnell. Gut, die Bundestagswahl 2005 liegt lange zurück. Es gab damals des Versprechen: Keine Erhöhung der Mehrwertsteuer! Und dann schnellte diese Steuer 2007 von 16 auf 19 Prozent. Trump versprach mehr Sicherheit fürs Land und verfügte einen Stopp der Einreise von Personen aus terrorverdächtigen Staaten. US-Gerichte als unabhängige Macht haben den Stopp zunächst gestoppt. Eine lebendige Demokratie, man staunt. In Deutschland ist das Oberste Gericht längst stromlinienförmig auf Regierungskurs. Alles alternativlos konform. Euro, Schengen, Griechenland und anderes wurden durchgewinkt. Die Interessen Deutschlands blieben weitgehend auf der Strecke. Trump hatte gesagt: Amerika zuerst. Übrigens, so lautet der Eid deutscher Politiker: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden…werde.“

Doch die deutschen Medien luden Fachärzte und Psychologen in Ihre Sondersendungen ein. Dieser in ihren Augen furchtbare Präsident kann doch nicht ganz dicht sein: Er sagt, was viele wollen und setzt diesen Willen um. Der muss doch verrückt sein. Der EU-Funktionär Jean-Claude Juncker erklärte während der Eurokrise 2011: "Wenn es ernst wird, muss man lügen." Das ist doch einer nach dem Herzen unserer Demokraten, alles andere, wahrhaftige Politik ist Populismus – oder? Jedenfalls gab es da keine Psycho-Sondersendungen, die nach der geistigen Verfassung Junckers fragten.

Zugegeben: US-Präsident Trump bietet alles, was die Gutmenschen hochkochen lässt: Er ist unabhängig, er ist reich, er hat eine sehr taffe und hübsche Gattin an seiner Seite und er benennt die Dinge, wie sie sind. Und unerhört: Tochter Ivanka ist zum Judentum übergetreten, dem Glauben ihres Mannes Jared Kushner. Wieviel Judenhass im Hass auf Trump mitschwingt, wird noch zu untersuchen sein. Für mich war das ein Pluspunkt, wenn nicht gar der Pluspunkt für den Wahlausgang. Trump zeigte sich von Anfang an mit Israel verbunden, dem jüdischen Volk und dem Staat Israel. Und er hatte zugesagt, die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlagern. Sein Verhältnis zu Israel wird der Prüfstein seiner Präsidentschaft sein.

Februar 2017 ©Egmond Prill – Alle Rechte vorbehalten.
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